die plattform MV Infoverteiler
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Infoverteiler für die Lokalgruppe MV - anarchakommunistische Organisation die plattform
Hier erhaltet ihr Informationen zu unseren geplanten Veranstaltungen und Treffen und darüber hinaus interessante Veröffentlichungen unserer Förderation
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Kennt ihr ihr schon den Gabenzaun in Rostock? Sofern ihr Nahrungsmittel und Hygieneprodukte spenden könnt, bringt sie gern in der Schröderstraße vorbei. (je regelmäßiger desto besser!) Menschen mit Bedarf können sie dann dort bequem und Corona-konform abholen.

Baut Netzwerke der gegenseitigen Hilfe in eurer Nachbarschaft auf! 🖤
Wir freuen uns auf die nächste Runde des anarchistischen Online-Lesekreises mit euch! Am Mittwoch, dem 14.04. um 19 Uhr treffen wir uns wieder online, um mit euch gemeinsam die zweite Hälfte des Textes "Breaking the Waves - der Bruch mit den liberalen Tendenzen innerhalb des Anarcha-Feminismus" zu lesen und zu diskutieren. Um euch anzumelden, schreibt uns einfach eine Mail an dieplattform_nord@riseup.net, um in unseren Lesekreis-Verteiler aufgenommen zu werden und bequem am Mittwochnachmittag die Zugangsdaten für den Meetingraum zu erhalten. Wir sind gespannt auf den regen Austausch mit euch! Den Text findet ihr hier im Anhang als PDF.
Die Genoss*innen der FAU Rostock veranstalten nachher eine kleine Kundgebung gegen den Bau neuer Verteil- und Logistikzentren von Amazon in MV. Kommt gern vorbei und supportet die Leute!
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute den Mietendeckel für Berlin gekippt, der seit Anfang 2020 in Kraft war und von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung beschlossen worden war. Geklagt gegen diese Entscheidung hatten die CDU und FDP. In der Begründung des Urteils hieß es, dass Berlin als Land keine Befugnis für solche Gesetzeseingriffe hätte, da das Mietrecht Sache des Bundes sei.

Unabhängig von einer juristischen Bewertung, die wir nicht vornehmen können, wollen wir festhalten, wie untragbar diese Entscheidung ist - nicht zuletzt wegen der ohnehin existenzbedrohenden Corona-Situation. Für uns zeigt sich auch einmal mehr, dass konkrete Verbesserungen für die lohnabhängige Klasse zwar kurzfristig auch auf parlamentarischem Wege errungen werden können, ohne eine kämpferische und gut organisierte Massenbewegung jedoch schnell wieder abgebaut werden können. Unsere Solidarität gilt in erster Linie den Menschen, deren Lebensgrundlage durch nun möglicherweise anstehende Rückzahlungen bedroht ist und unsere Verachtung dem gesamten privatwirtschaftlichen Immobiliensektor.

Zwar sind Volksbegehren wie die "Deutsche Wohnen enteignen!"-Kampagne oder parlamentarische Bemühungen um einen bundesweiten Mietendeckel oder zumindest eine Eingrenzung von Immobilienspekulation angemessene Mittel, um die dringlichsten Nöte abzumildern, allerdings wird eine dauerhafte und nachhaltige Lösung der Problematiken nur möglich, wenn das Privateigentum von Wohnraum angetastet wird. Deshalb fordern wir die Kollektivierung von Wohnraum und Überführung in den gemeinschaftlichen Besitz der Menschen, die ihn nutzen!

Deshalb: Organisiert euch und legt euch mit euren Vermieter*innen an! Die Häuser denen, die drin wohnen!
Unsere neuen Sticker sind eingetroffen - vielleicht habt ihr ja auf der Straße schon welche gesehen. Falls ihr auch welche möchtet, schreibt uns gern eine Mail an dieplattform_nord@riseup.net und wir schicken euch ein Stickerpack zu. 🏴🚩
Für heute Abend gibt es von uns eine klare Veranstaltungsempfehlung - kommt mit zur antikapitalistischen Vorabenddemo! Treffpunkt für die gemeinsame Fahrradanreise ist 17.30 Uhr am MAU Club. Wir sehen uns!
Bericht zur Vorabenddemo am 30.04.2021 in Rostock

Zusammen mit ca. 300 Menschen, aufgeteilt in 4 Blöcke, waren wir am 30.04. in Rostock-Evershagen bei der Vorabenddemo zum 1. Mai zugegen, bei der unter anderem gegen unnötige Ausgangssperren und unzureichende Corona-Eindämmungsversuche, sowie für die freie Verfügbarkeit von Impfstoffen und Lockdowns für Betriebe, demonstriert haben.
Die Demo sollte die linke Kritik an den Coronamaßnahmen deutlich machen und das hat sie auch hinbekommen. Mit Sprüchen wie “Ausgangssperre blanker Hohn – Lockdown für die Produktion” oder “Impfstoff für alle – sonst Krawalle” konnten wir den Anwohnern recht deutlich machen, was unsere Positionen sind, die auch Anklang bei ebendiesen gefunden haben.

Doch auch ein paar Rechtsgesinnte beobachteten oder filmte die Demonstration, wurden jedoch allesamt lautstark vertrieben. Eine treibende Kraft hinter den örtlichen Kundgebungen aus dem Spektrum der “Querdenker*innen”, Hugo H., bekam mit “Hugo verpiss dich – keiner vermisst dich” sogar sein eigenes Ständchen.

Auch die Polizei hat sich ihre Späßchen erlaubt: Kurz nachdem der Demonstrationszug losgehen sollte, hielt sie diesen an und meinten, sie würden entscheiden wann es losgeht und ließen uns noch 15 Minuten warten. Desweiteren wurde der Demonstrationszug gefühlt aller 20 Minuten für 10 Minuten gestoppt, aus uns unbekannten Gründen. Ein weiteres kleines Manko war die nicht ausreichende Abdeckung des gesamten Demozuges durch den Lautsprecherwagen, was aber auch den durch die Polizei konsequent durchgesetzten großen Abständen innerhalb und zwischen den Demoblocks gelegen haben kann.

Insgesamt jedoch war es alles in allem eine sehr erfolgreiche, laute und kraftvolle Demonstration, bei der die Maskenpflicht von allen beachtet wurde und sich an Mindestabstände so gut wie möglich gehalten wurde. Es war schön, mal wieder auf einer Demonstration gewesen sein zu können.

Vielen Dank, an alle die da waren und vielen Dank an Antifa United, die die Demo organisiert haben.
Morgen um 19 Uhr ist es wieder Zeit für unseren monatlichen Lesekreis. In der kommenden Sitzung beginnen wir, den Text "Sozialismus, Anarchismus, Feminismus" von Carol Ehrlich zu lesen. Bock dabei zu sein? Schreibt uns eine Mail an dieplattform_nord@riseup.net für die Anmeldung! Vorwissen ist nicht nötig. Wir freuen uns auf euch!
Heute um 19 Uhr geht die Aufnahme zum Vortrag über den historischen Anarchafeminismus online, den eine Genossin aus der Lokalgruppe Ruhr gehalten hat. Seid gern dabei und diskutiert mit!
Starker Text der Genoss:innen der Lokalgruppe Berlin darüber, warum eine Rückkehr zum kapitalistischen Normalzustand für uns als Anarchist:innen kein Grund zu Freude ist.

'Es ist das Dogma der Stunde, das „Zurück in die Normalität“. Wem soll Mensch verübeln, dass dieser die pandemischen Zustände mit den daraus hervorgehenden Verhältnissen so schnell wie möglich hinter sich lassen möchte und das „Zurück“ mit der Begrifflichkeit der „Normalität“ postuliert. Diese postulierte „Normalität“ wird immer wieder von erschütternden Ereignissen begleitet, ob Krise oder Krieg. Doch liegt die Schrecklichkeit der „Normalität“ nicht nur darin, dass sie von regelmäßigen Extremen begleitet wird, nein, die Schrecklichkeit der „Normalität“ liegt eben auch in dieser selbst. Eine kapitalistische Gesellschaft ohne Krise bleibt die Krise selbst. Die Extreme, die diese Gesellschaft begleiten, sind die brutalen Konsequenzen der „Normalität“.'
Die Schwarz-Rote Hilfe, das Allgemeine Syndikat Rostock der FAU und die Regionalgruppe MV der anarchakommunistischen Organisation "die plattform" laden am 26.6. ein zum Schwarz-Roten Bildungsabend im Rostocker Newcomer-Café!
Neben der Vorstellung der beteiligten Initiativen wird es kostenfreies Abendessen, aktuelles Infomaterial und Literatur, Rechts- und Gewerkschaftsberatung und natürlich kühle Getränke geben. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit euch voller Diskussionen, Vernetzung und Austausch. Los geht's um 19 Uhr in der Budapester Str. 16. (Kommt nach Möglichkeit getestet oder testet euch vor Ort)
Die letzten Vorbereitungen für unseren heutigen schwarz-roten Bildungsabend laufen. Wir sehen uns dann ab 19 Uhr im Newcomer-Café!
Am gestrigen Abend veranstalteten das Allgemeine Syndikat Rostock der FAU (Freien Arbeiter*innen Union), die Schwarz-Rote Hilfe Rostock und wir, die Regionalgruppe MV der anarchakommunistischen Organisation die plattform, einen schwarz-roten Bildungsabend im Rostocker Newcomer-Café. Wir waren selbst überrascht, wie viele Personen die Veranstaltung besuchten, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich anarchistische Literatur und -Infomaterial zu besorgen und gewerkschaftlich und rechtlich beraten zu lassen. Unsere Küfa und der Tresen waren so gut besucht, dass während der Veranstaltung sogar noch Getränkenachschub geholt werden musste. Gegen 20:30 gab es einen von uns organisierten Vortrag mit dem Titel „Anarchistischer Kommunismus – Ein Widerspruch?“, der im Nachgang zu spannenden Diskussionen geführt hat. Wir freuen uns besonders über die vielen bekannten und neuen Gesichter, die bei unserer Veranstaltung dabei waren und hoffen, mit dieser Veranstaltung Menschen motiviert zu haben, sich politisch zu organisieren. Wir bedanken uns auch noch einmal bei allen Menschen, die beim Organisieren, Aufbauen, Kochen und Durchführen der Veranstaltung geholfen haben – liebe Grüße an euch gehen raus.

Einen kleinen Dämpfer gab es zu fortgeschrittener Stunde dann leider doch noch: anwesende Antifaschist:innen machten uns gegen Ende der Veranstaltung darauf aufmerksam, dass an der Veranstaltung auch eine Person teilnahm, die der sog. „Freien Linken“ zuzuordnen ist und regelmäßig Veranstaltungen der Rostocker Querdenken-Szene besucht. In diesem Fall verzichteten wir auf einen Rauswurf, machten der Person aber in einer direkten Ansprache deutlich, was wir von Positionen, Weltbild und Personal selbsternannter „Querdenker:innen“ halten. An dieser Stelle soll auch noch einmal deutlich formuliert werden: Personen, die Veranstaltungen dieses Milieus besuchen, keine Probleme mit dem dort grassierenden Antisemitismus haben und für die eine Kritik an den Corona-Maßnahmen nur eine Rückkehr zum kapitalistischen Normalzustand bedeutet, sind auf unseren Veranstaltungen nicht willkommen.

Insgesamt ziehen wir aus der Veranstaltung ein sehr positives Fazit und hoffen, dass das Interesse an anarchistischen Ideen sich auch in zukünftigen sozialen Kämpfen widerspiegeln wird. Wir werden die nächsten Tage erstmal nutzen, um zu entspannen und zu reflektieren. Falls die Veranstaltung euer Interesse an anarchistischen Ideen geweckt hat, würden wir uns freuen, euch beispielsweise beim Lesekreis am 14.07. oder kommenden Veranstaltungen begrüßen zu können.
Nachdem wir das erste Mal erfolgreich unseren Lesekreis im Newcomer Café abgehalten haben, waren wir leider gezwungen diesen in den virtuellen Raum zu verschieben. Dank der nun wieder gesunkenen Zahlen ist es uns wieder möglich den Lesekreis in Präsenz zu veranstalten. Dennoch möchten wir bekannt geben, dass der Lesekreis am Mittwoch, dem 14.07. nicht stattfinden wird.
Mit Beginn des Augusts wird es uns aber möglich sein, diese Veranstaltung regelmäßig im Newcomer Café zu halten.
Das heißt, am 11.08. um 19 Uhr laden wir euch herzlichst ein, uns im Café (Budapester Straße 16, 18057 Rostock) besuchen zu kommen, mit uns die Texte zu lesen, plaudern und eventuell ein Kaffee oder Kaltgetränk dazu zu genießen. Bis dahin!
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