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Samsas Traum — Vota Tenebris I
Neues Release kommt am 26. Juni 2026
ICH WERDE DICH NICHT LIEBEN, WENN ICH EIN EINHORN BIN.
Liebe Menschen,
Wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnt habe, mag meine Tochter Ronja Einhörner. Nicht die Sorte Einhörner, die Glitter pupst, sondern jene Geschöpfe, die wild und frei sind und die man nur schwer zu fassen bekommt. Kein Wunder, denn sie ist MEINE Tochter, und nach dem Kindergarten flackerte so manches mal „Das letzte Einhorn“ über den Fernseher im Wohnzimmer. Als ich die Idee hatte, in dem für Ronja geschriebenen Song „Leitstern“, der am 03.04.2026 als Single erscheint, ein Sprach-Sample einzubauen, fiel die Wahl schnell auf den oben erwähnten Zeichentrickfilm und die Stelle, an der das Einhorn, noch in einer menschlichen Seelenhülle gefangen, seinem männlichen Verehrer klarmacht, dass dieser im Falle einer Rückverwandlung in einen Einhornkörper eine nichtstoffliche Liebesbeziehung und sogar die Erinnerung an eine gemeinsame Geschichte getrost vergessen darf. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.
Den Trickfilm „Das letzte Einhorn“ habe ich zum ersten Mal im Alter von fünf Jahren gesehen, als er im Herbst 1983 im Kino lief – die Literaturvorlage von Peter S. Beagle sollte ich zwanzig Jahre später lesen. Der Zeichentrick-Klassiker taucht im Internet in vielen marktschreierischen Listen auf: Man findet ihn sowohl in der „Top 10 der Filme, die uns als Kinder traumatisiert haben“ als auch in Aufzählungen der Sorte „Die 10 schönsten Animationsfilme“. Gemein ist den meisten Listen-Autoren, dass sie durchblicken lassen, nicht annähernd zu begreifen, worum es in dem Streifen überhaupt geht und was er uns sagen will. Weil ich „Das letzte Einhorn“ – Film und Buch – spätestens ab der Hälfte meines bisherigen Lebens nicht mehr als gefühlsduselig, nebulös oder metaphysisch empfunden habe, sondern mir seine mögliche Bedeutung glasklar und zigfach im Wohnzimmer vor den Augen flimmerte, möchte ich heute kurz auf meinen Interpretationsansatz eingehen und dazu anregen, die Geschichte noch einmal unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten.
Im Grunde ist es ganz einfach: Ich sehe in „Das letzte Einhorn“ ein Plädoyer für die universelle Freiheit, genauer: für die universelle Freiheit der Frau. Der Stoff thematisiert die Befreiung von allem, was an Freiheit hindert, sei es eine Gefangenschaft in Zeit oder Raum, in einem Körper oder Gefühlen, in zwischenmenschlichen Beziehungen, Liebe, einem Festhalten an der Vergangenheit, in selbstauferlegten Zwängen, im Sich-Verheddern in Leidenschaften, Hoffnungen und Trieben. „Das letzte Einhorn“ ist keinesfalls nur ein 1968 erschienener Fantasy-Roman des 1939 in Manhattan geborenen Peter S. Beagle oder eine kinematografische 80er-Jahre-Fabel mit einem bezaubernden Soundtrack, er transportiert vielmehr eine emanzipatorische Aussage. Spätestens bei der Jahreszahl der Erstveröffentlichung des Buchs sollten bei den Lesern und Leserinnen dieser Zeilen alle Alarmglocken angehen, denn nie war Liebe freier als zu dieser Zeit.
Um die Lanze für die Freiheit zu brechen, bedient sich „Das letzte Einhorn“ unterschiedlicher Rollen- und Geschlechterbilder: der fortwährend scheiternde Zauberer Schmendrick, der heldenhaft-aufrichtige Prinz Lír, der alte, verbitterte und besessene König Haggard, der willenlose, ausschließlich von Instinkt gesteuerte rote Stier – und auf der weiblichen Seite die Hexe Mommy Fortuna, die lüsterne Eiche, die vom Leben enttäuschte und ihrer Jugend nachtrauernde Molly Grue und schließlich die begehrenswerte, aber unglückliche Lady Amalthea (respektive das über alles erhabene letzte Einhorn). Schmendrick ist gefangen in seinem Wunsch, ein großer Zauberer zu sein, Prinz Lír vermag sich kaum von seinem Edelmut zu befreien, König Haggard ist Gefangener seiner Gier nach Schönheit und Jugend, der rote Stier hat nicht einmal eine Wahl – und so weiter, und so fort.
Liebe Menschen,
Wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnt habe, mag meine Tochter Ronja Einhörner. Nicht die Sorte Einhörner, die Glitter pupst, sondern jene Geschöpfe, die wild und frei sind und die man nur schwer zu fassen bekommt. Kein Wunder, denn sie ist MEINE Tochter, und nach dem Kindergarten flackerte so manches mal „Das letzte Einhorn“ über den Fernseher im Wohnzimmer. Als ich die Idee hatte, in dem für Ronja geschriebenen Song „Leitstern“, der am 03.04.2026 als Single erscheint, ein Sprach-Sample einzubauen, fiel die Wahl schnell auf den oben erwähnten Zeichentrickfilm und die Stelle, an der das Einhorn, noch in einer menschlichen Seelenhülle gefangen, seinem männlichen Verehrer klarmacht, dass dieser im Falle einer Rückverwandlung in einen Einhornkörper eine nichtstoffliche Liebesbeziehung und sogar die Erinnerung an eine gemeinsame Geschichte getrost vergessen darf. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.
Den Trickfilm „Das letzte Einhorn“ habe ich zum ersten Mal im Alter von fünf Jahren gesehen, als er im Herbst 1983 im Kino lief – die Literaturvorlage von Peter S. Beagle sollte ich zwanzig Jahre später lesen. Der Zeichentrick-Klassiker taucht im Internet in vielen marktschreierischen Listen auf: Man findet ihn sowohl in der „Top 10 der Filme, die uns als Kinder traumatisiert haben“ als auch in Aufzählungen der Sorte „Die 10 schönsten Animationsfilme“. Gemein ist den meisten Listen-Autoren, dass sie durchblicken lassen, nicht annähernd zu begreifen, worum es in dem Streifen überhaupt geht und was er uns sagen will. Weil ich „Das letzte Einhorn“ – Film und Buch – spätestens ab der Hälfte meines bisherigen Lebens nicht mehr als gefühlsduselig, nebulös oder metaphysisch empfunden habe, sondern mir seine mögliche Bedeutung glasklar und zigfach im Wohnzimmer vor den Augen flimmerte, möchte ich heute kurz auf meinen Interpretationsansatz eingehen und dazu anregen, die Geschichte noch einmal unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten.
Im Grunde ist es ganz einfach: Ich sehe in „Das letzte Einhorn“ ein Plädoyer für die universelle Freiheit, genauer: für die universelle Freiheit der Frau. Der Stoff thematisiert die Befreiung von allem, was an Freiheit hindert, sei es eine Gefangenschaft in Zeit oder Raum, in einem Körper oder Gefühlen, in zwischenmenschlichen Beziehungen, Liebe, einem Festhalten an der Vergangenheit, in selbstauferlegten Zwängen, im Sich-Verheddern in Leidenschaften, Hoffnungen und Trieben. „Das letzte Einhorn“ ist keinesfalls nur ein 1968 erschienener Fantasy-Roman des 1939 in Manhattan geborenen Peter S. Beagle oder eine kinematografische 80er-Jahre-Fabel mit einem bezaubernden Soundtrack, er transportiert vielmehr eine emanzipatorische Aussage. Spätestens bei der Jahreszahl der Erstveröffentlichung des Buchs sollten bei den Lesern und Leserinnen dieser Zeilen alle Alarmglocken angehen, denn nie war Liebe freier als zu dieser Zeit.
Um die Lanze für die Freiheit zu brechen, bedient sich „Das letzte Einhorn“ unterschiedlicher Rollen- und Geschlechterbilder: der fortwährend scheiternde Zauberer Schmendrick, der heldenhaft-aufrichtige Prinz Lír, der alte, verbitterte und besessene König Haggard, der willenlose, ausschließlich von Instinkt gesteuerte rote Stier – und auf der weiblichen Seite die Hexe Mommy Fortuna, die lüsterne Eiche, die vom Leben enttäuschte und ihrer Jugend nachtrauernde Molly Grue und schließlich die begehrenswerte, aber unglückliche Lady Amalthea (respektive das über alles erhabene letzte Einhorn). Schmendrick ist gefangen in seinem Wunsch, ein großer Zauberer zu sein, Prinz Lír vermag sich kaum von seinem Edelmut zu befreien, König Haggard ist Gefangener seiner Gier nach Schönheit und Jugend, der rote Stier hat nicht einmal eine Wahl – und so weiter, und so fort.
Ich sehe in „Das letzte Einhorn“ eine Ode an das Loslassen und das Weiterziehen, denn selbst das Scheitern und die damit verbundene Last sind Gefühle, die man einfach(?) aufgeben kann. Die wahre Kunst besteht darin, einem Gegenüber zu vermitteln, warum man unzähmbar, unbesitzbar und frei ist, und diese Aufgabe ist, gleich nach dem Sich-Selbst-Loslassen, eine der schwierigsten Aufgaben von allen. Das Mindset eines Einhorns zu haben bedeutet universelle und lebensnotwendige Freiheit zu atmen – und ein solches Mindset ist etwas, das jeder Vater seiner Tochter wünschen sollte.
Während einer Kreativtanz-Stunde von Ronja kam ich auf die Idee, Peter S. Beagle, den Autor von „Das letzte Einhorn“, persönlich danach zu fragen, was sein Buch eigentlich zu bedeuten hat. Wie ihr in ein paar Tagen lesen werdet, lag ich mit meiner Interpretation nicht falsch, aber auch nicht richtig.
Einen schönen Mittwoch wünscht:
.:A:.
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Während einer Kreativtanz-Stunde von Ronja kam ich auf die Idee, Peter S. Beagle, den Autor von „Das letzte Einhorn“, persönlich danach zu fragen, was sein Buch eigentlich zu bedeuten hat. Wie ihr in ein paar Tagen lesen werdet, lag ich mit meiner Interpretation nicht falsch, aber auch nicht richtig.
Einen schönen Mittwoch wünscht:
.:A:.
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ENDLICH: DIE KI HAT UNS GECOVERT!
Liebe Menschen,
Endlich sind auch wir in den Reigen der Künstler aufgenommen worden, die wichtig und einflussreich genug sind, um von einer KI gecovert zu werden. Vor einigen Tagen erreichte uns ein Link zu einer diffusen Metalcore-Version von „Ein Name im Kristall“, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Der Himmel weiß, welcher Mensch der Motor hinter diesem unserem ersten KI-Cover ist; die bemitleidenswert lächerliche Band-Bio von BENEATH NIGHT & PAIN auf Spotify möchte ich aber genauso wenig glauben, wie ich den dort von der „Band“ veröffentlichten Datenmüll für gut befinde.
Die KI-Version von „Ein Name im Kristall“ finden wir aber trotz der obigen Einwände gar nicht mal sooo schlecht – wenn man von den zwei Sprachstolperern und dem miesen Gitarrensound absieht, enthält das KI-Cover einige Ideen, die ich selbst gerne gehabt hätte. Schlussendlich verhält es sich mit der KI-Version von „Ein Namen im Kristall“ aber wie mit aller modernen, glattpolierten Scheißmusik: Meine Fehlerhaftigkeit und meine Persönlichkeit fehlen, was den Song weniger interessant macht.
Auch wenn es sich hier so liest: SAMSAS TRAUM lehnen KI nicht grundsätzlich ab - es kommt auf die Mixtur an. Unter dem Account von FAKE MUSIC zum Beispiel findet man im Netz mit dem Feingefühl von Musikern produzierte KI-Cover-Versionen von Welthits, die zu begeistern wissen und einen neuen Blickwinkel auf alte Gassenhauer eröffnen. In der weltweiten Comic-Szene ziehen sich Zeichner säckeweise aus dem Internet gezogene Fotos in ihre Zeichenprogramme und pausen diese als Hintergründe ab. Tätowierer haben auf ihren iPads Software, mit der sie in weniger als fünf Minuten Mandalas erzeugen, die dann von selbstbewussten Krankenschwestern und Muttis – unter die Haut gebracht – stolz ihren Freundinnen gezeigt werden. Und ist es nicht bereits KI, wenn ich die Akkorde von einem Beatles-Song nehme, daraus ein Frauenmörder-Stück mache und niemand auch nur annähernd nachvollziehen kann, woher die Akkorde ursprünglich kamen?
Discuss – vor allem die letzten drei Sätze!
Einen guten Start ins Wochenende wünscht:
.:A:.
KI-VERSION „Ein Name im Kristall“:
https://youtu.be/mFiSGieu43I?is=XB-ZSmCES1h9dGE6
NEUE SAMSAS-TRAUM-MUSIK MIT FEHLERN UND PERSÖNLICHKEIT:
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Liebe Menschen,
Endlich sind auch wir in den Reigen der Künstler aufgenommen worden, die wichtig und einflussreich genug sind, um von einer KI gecovert zu werden. Vor einigen Tagen erreichte uns ein Link zu einer diffusen Metalcore-Version von „Ein Name im Kristall“, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Der Himmel weiß, welcher Mensch der Motor hinter diesem unserem ersten KI-Cover ist; die bemitleidenswert lächerliche Band-Bio von BENEATH NIGHT & PAIN auf Spotify möchte ich aber genauso wenig glauben, wie ich den dort von der „Band“ veröffentlichten Datenmüll für gut befinde.
Die KI-Version von „Ein Name im Kristall“ finden wir aber trotz der obigen Einwände gar nicht mal sooo schlecht – wenn man von den zwei Sprachstolperern und dem miesen Gitarrensound absieht, enthält das KI-Cover einige Ideen, die ich selbst gerne gehabt hätte. Schlussendlich verhält es sich mit der KI-Version von „Ein Namen im Kristall“ aber wie mit aller modernen, glattpolierten Scheißmusik: Meine Fehlerhaftigkeit und meine Persönlichkeit fehlen, was den Song weniger interessant macht.
Auch wenn es sich hier so liest: SAMSAS TRAUM lehnen KI nicht grundsätzlich ab - es kommt auf die Mixtur an. Unter dem Account von FAKE MUSIC zum Beispiel findet man im Netz mit dem Feingefühl von Musikern produzierte KI-Cover-Versionen von Welthits, die zu begeistern wissen und einen neuen Blickwinkel auf alte Gassenhauer eröffnen. In der weltweiten Comic-Szene ziehen sich Zeichner säckeweise aus dem Internet gezogene Fotos in ihre Zeichenprogramme und pausen diese als Hintergründe ab. Tätowierer haben auf ihren iPads Software, mit der sie in weniger als fünf Minuten Mandalas erzeugen, die dann von selbstbewussten Krankenschwestern und Muttis – unter die Haut gebracht – stolz ihren Freundinnen gezeigt werden. Und ist es nicht bereits KI, wenn ich die Akkorde von einem Beatles-Song nehme, daraus ein Frauenmörder-Stück mache und niemand auch nur annähernd nachvollziehen kann, woher die Akkorde ursprünglich kamen?
Discuss – vor allem die letzten drei Sätze!
Einen guten Start ins Wochenende wünscht:
.:A:.
KI-VERSION „Ein Name im Kristall“:
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@samsastraumofficialyoutube4015 - Ein Name im Kristall | Beneath Night & Pain Metalcore Cover
All Rights belongs to Samsas Traum
Ein Name im Kristall · Samsas Traum
A.ura und das Schnecken.Haus
℗ Trisol Music Group GmbH
Released on: 2009-03-13
Composer: Alexander Kaschte
Lyricist: Alexander Kaschte
Ein Name im Kristall · Samsas Traum
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Samsas Traum — Vota Tenebris I
Neues Release kommt am 26. Juni 2026
NADEL VERPFLICHTET hat sich meiner Person angenommen – ich danke Tim Hofmann für die Glückwünsche und die Mühe, die er sich mit diesem Beitrag gemacht hat. Eines kann man jedenfalls nicht von mir behaupten: dass ich nicht für unzählige Mythen, Legenden und Gerüchte gesorgt hätte, die allesamt nicht der Wahrheit entsprechen. Oder? Zu viel NICHTS in einem Satz? Urteilt selbst – einige Aussagen werden unter eingefleischten SAT-Fans sicher für Diskussionen sorgen.
https://www.youtube.com/watch?v=TJbY8I4FlDo
Einen schönen Sonntag wünscht:
.:A:.
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Die irre Märchenwelt des Alexander Kaschte: Warum Samsas Traum von fast allen unterschätzt wird
@samsastraumofficialyoutube4015 können viel zu wenige Menschen wirklich gut leiden: Über die Band des GothPopMetallers Alexander Kaschte kursieren mehr Vorurteile als wirkliches Verständnis. Und der Mastermind hat auch einen Höllenspaß daran, letzteres…
DAS TEXAS KÄFERSÄGEN-MASSAKER
Liebe Menschen,
Durch den Aufstieg von CHUCK „Scott McCoy“ NORRIS in die Sphäre unfehlbarer, kosmischer Gottheiten wurde ich daran erinnert, dass NORRIS auch in WALKER, TEXAS RANGER zu sehen ist. Dies erinnerte mich wiederum an meinen Besuch in Texas vor anderthalb Jahren, der vollkommen anders verlief, als ich erwartet hatte. Vielleicht habe ich die falschen Orte abgecheckt, insgesamt habe ich aber sehr wenig von dem Texas gesehen, das wir uns hier dank unzähliger Filme und Serien zusammenträumen – ein weiteres, gutes Beispiel dafür, dass man in Bezug auf fremde Menschen und Orte besser so lange die Schnauze hält, bis man besagte Menschen und Orte selbst gesprochen bzw. bereist hat.
Ich gebe zu, dass ich nur nach Texas gefahren bin, weil ich Locations besuchen wollte, an denen THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE gedreht wurde, jene schmierige und verschwitzte Gewaltorgie aus den 70ern, die in meiner Jugend noch beschlagnahmt war und in Deutschland nur als zigmal durchgenudelte VHS-Kopie zigmal kopierter Kopien kursierte. Der Tag, an dem wir unsere Teenager-Wichsgriffel auf eine solche Kassette legen durften, war der Tag, an dem uns Gott besuchte, und unser Gott hieß LEATHERFACE.
Die Eröffnungsszene von THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE, in der vertrocknete Leichen auf einem Grabmal zu einem grausigen Kunstwerk arrangiert wurden, ist auf einem Friedhof mit dem für Texas eher unpassenden Namen BAGDAD CEMETERY geschossen worden. Der Friedhof befindet sich in LEANDER, einer Stadt am Rande des Großraums Austin. Weil ich wusste, dass mich Fliegen und Libellen nach Sonnenaufgang fressen und ich in meinen schwarzen Klamotten bei Tageslicht tausend Tode sterben würde, bin ich eine Stunde vor Sonnenaufgang auf den Friedhof gefahren, um ein paar Fotos zu schießen. Mein Körper war wach, mein Gesicht war es nicht.
Viel irritierender als die Morgensonne, die Fliegen, die Libellen und die seltsame Atmosphäre auf dem BAGDAD CEMETERY war aber, dass man in den USA mit dem Auto auf Friedhöfe fährt und dort einfach zwischen den Gräbern parkt. Daran konnte ich mich absolut nicht gewöhnen – ich hatte ständig Angst, dass jemand die Polizei ruft und ich eingebuchtet werde, weil ich mich bei Tagesanbruch auf einem Gottesacker knipsen lasse. Stattdessen haben mich lediglich ein paar alte Frauen entspannt angelächelt.
Die gesamte USA-Reise war enorm wichtig für mich und VOTA TENEBRIS, weil sie mir gezeigt hat, dass man seine Ziele gar nicht hoch genug stecken kann – the sky is the limit. Außerdem hat der Trip bestätigt, dass ein pessimistisches und innovationsfeindliches Deutschland kein Land für mich ist. Merke dir also unsere neue Single LEITSTERN vor und sichere dir das neue Album VOTA TENEBRIS I bei FANTOTAL.DE!
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Einen schönen Dienstag wünscht:
.:LEATHER A:.
Liebe Menschen,
Durch den Aufstieg von CHUCK „Scott McCoy“ NORRIS in die Sphäre unfehlbarer, kosmischer Gottheiten wurde ich daran erinnert, dass NORRIS auch in WALKER, TEXAS RANGER zu sehen ist. Dies erinnerte mich wiederum an meinen Besuch in Texas vor anderthalb Jahren, der vollkommen anders verlief, als ich erwartet hatte. Vielleicht habe ich die falschen Orte abgecheckt, insgesamt habe ich aber sehr wenig von dem Texas gesehen, das wir uns hier dank unzähliger Filme und Serien zusammenträumen – ein weiteres, gutes Beispiel dafür, dass man in Bezug auf fremde Menschen und Orte besser so lange die Schnauze hält, bis man besagte Menschen und Orte selbst gesprochen bzw. bereist hat.
Ich gebe zu, dass ich nur nach Texas gefahren bin, weil ich Locations besuchen wollte, an denen THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE gedreht wurde, jene schmierige und verschwitzte Gewaltorgie aus den 70ern, die in meiner Jugend noch beschlagnahmt war und in Deutschland nur als zigmal durchgenudelte VHS-Kopie zigmal kopierter Kopien kursierte. Der Tag, an dem wir unsere Teenager-Wichsgriffel auf eine solche Kassette legen durften, war der Tag, an dem uns Gott besuchte, und unser Gott hieß LEATHERFACE.
Die Eröffnungsszene von THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE, in der vertrocknete Leichen auf einem Grabmal zu einem grausigen Kunstwerk arrangiert wurden, ist auf einem Friedhof mit dem für Texas eher unpassenden Namen BAGDAD CEMETERY geschossen worden. Der Friedhof befindet sich in LEANDER, einer Stadt am Rande des Großraums Austin. Weil ich wusste, dass mich Fliegen und Libellen nach Sonnenaufgang fressen und ich in meinen schwarzen Klamotten bei Tageslicht tausend Tode sterben würde, bin ich eine Stunde vor Sonnenaufgang auf den Friedhof gefahren, um ein paar Fotos zu schießen. Mein Körper war wach, mein Gesicht war es nicht.
Viel irritierender als die Morgensonne, die Fliegen, die Libellen und die seltsame Atmosphäre auf dem BAGDAD CEMETERY war aber, dass man in den USA mit dem Auto auf Friedhöfe fährt und dort einfach zwischen den Gräbern parkt. Daran konnte ich mich absolut nicht gewöhnen – ich hatte ständig Angst, dass jemand die Polizei ruft und ich eingebuchtet werde, weil ich mich bei Tagesanbruch auf einem Gottesacker knipsen lasse. Stattdessen haben mich lediglich ein paar alte Frauen entspannt angelächelt.
Die gesamte USA-Reise war enorm wichtig für mich und VOTA TENEBRIS, weil sie mir gezeigt hat, dass man seine Ziele gar nicht hoch genug stecken kann – the sky is the limit. Außerdem hat der Trip bestätigt, dass ein pessimistisches und innovationsfeindliches Deutschland kein Land für mich ist. Merke dir also unsere neue Single LEITSTERN vor und sichere dir das neue Album VOTA TENEBRIS I bei FANTOTAL.DE!
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.:LEATHER A:.
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Neues Release kommt am 26. Juni 2026
+++ BALD IST ES SO WEIT - IN EINER WOCHE ERSCHEINT "LEITSTERN"!
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BEAGLE AN ALEX!
Liebe Schmendricks und Mollys,
Vor Kurzem habe ich meine Interpretation von „Das letzte Einhorn“ ausgebreitet und sie auch mit dem Autor Peter S. Beagle geteilt. Am nächsten Morgen hatte ich eine Antwort in der Mailbox, die mich sehr gefreut und Türen zu neuen Gedankengängen geöffnet hat.
„Lieber Alex,
ich bin von der Sorgfalt, mit der du 'Das letzte Einhorn' gelesen hast, zutiefst beeindruckt. Ehrlich gesagt wünschte ich, ich hätte beim Schreiben meines Romans so viel einfallsreichen Intellekt bewiesen.
Alex, ich habe das Buch tatsächlich während des Schreibens improvisiert. Ich stimme vielen deiner Einsichten und Interpretationen zu – sie ergeben im Nachhinein absolut Sinn. Denk aber daran: Ich bin jetzt 86 Jahre alt und habe 'Das letzte Einhorn' vor langer Zeit geschrieben.
Außerdem stamme ich aus einer sehr gebildeten Familie russisch-jüdischer Einwanderer. Meine Eltern waren beide Grund- und Oberschullehrer, und mein Vater wurde sogar von Kongressabgeordneten nach Washington vorgeladen, um zu Lehrern auszusagen, die möglicherweise Kommunisten waren. Mein Vater, Gott hab ihn selig, wusste genau, wer Kommunist war und wer nicht. Er verriet den Würdenträgern nichts über die politische Gesinnung der Anwesenden, und die Senatoren dankten ihm überschwänglich für seine Kooperation. Ich bin also mit Kunst und Symbolik aufgewachsen und verstehe und schätze deine hochintelligente Interpretation von 'Das letzte Einhorn' sehr und stimme ihr gerne zu.
Doch leider muss ich gestehen, dass dies nicht meiner Arbeitsweise entspricht. Ehrlich gesagt, wünschte ich mir oft, es wäre anders. Mein literarisches Leben wäre dann vermutlich so viel einfacher. Vermutlich …
Very sincerely yours,
Peter S. Beagle“
So ist das mit Literatur, Musik, bildender Kunst – manchmal entsteht sie am Reißbrett, manchmal schüttelt man sie sich aus dem Ärmel. Jedes Kunstwerk ist ein anderes Kind. Einem meiner Kinder ist mein Song „Leitstern“ gewidmet, der in Kürze erscheint. Merke dir das Lied vor und sichere dir außerdem das neue SAMSAS-TRAUM-Album "VOTA TENEBRIS I" bei FANTOTAL.DE!
VOTA TENEBRIS I: https://bfan.link/vota-tenebris-i
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.:A:.
Liebe Schmendricks und Mollys,
Vor Kurzem habe ich meine Interpretation von „Das letzte Einhorn“ ausgebreitet und sie auch mit dem Autor Peter S. Beagle geteilt. Am nächsten Morgen hatte ich eine Antwort in der Mailbox, die mich sehr gefreut und Türen zu neuen Gedankengängen geöffnet hat.
„Lieber Alex,
ich bin von der Sorgfalt, mit der du 'Das letzte Einhorn' gelesen hast, zutiefst beeindruckt. Ehrlich gesagt wünschte ich, ich hätte beim Schreiben meines Romans so viel einfallsreichen Intellekt bewiesen.
Alex, ich habe das Buch tatsächlich während des Schreibens improvisiert. Ich stimme vielen deiner Einsichten und Interpretationen zu – sie ergeben im Nachhinein absolut Sinn. Denk aber daran: Ich bin jetzt 86 Jahre alt und habe 'Das letzte Einhorn' vor langer Zeit geschrieben.
Außerdem stamme ich aus einer sehr gebildeten Familie russisch-jüdischer Einwanderer. Meine Eltern waren beide Grund- und Oberschullehrer, und mein Vater wurde sogar von Kongressabgeordneten nach Washington vorgeladen, um zu Lehrern auszusagen, die möglicherweise Kommunisten waren. Mein Vater, Gott hab ihn selig, wusste genau, wer Kommunist war und wer nicht. Er verriet den Würdenträgern nichts über die politische Gesinnung der Anwesenden, und die Senatoren dankten ihm überschwänglich für seine Kooperation. Ich bin also mit Kunst und Symbolik aufgewachsen und verstehe und schätze deine hochintelligente Interpretation von 'Das letzte Einhorn' sehr und stimme ihr gerne zu.
Doch leider muss ich gestehen, dass dies nicht meiner Arbeitsweise entspricht. Ehrlich gesagt, wünschte ich mir oft, es wäre anders. Mein literarisches Leben wäre dann vermutlich so viel einfacher. Vermutlich …
Very sincerely yours,
Peter S. Beagle“
So ist das mit Literatur, Musik, bildender Kunst – manchmal entsteht sie am Reißbrett, manchmal schüttelt man sie sich aus dem Ärmel. Jedes Kunstwerk ist ein anderes Kind. Einem meiner Kinder ist mein Song „Leitstern“ gewidmet, der in Kürze erscheint. Merke dir das Lied vor und sichere dir außerdem das neue SAMSAS-TRAUM-Album "VOTA TENEBRIS I" bei FANTOTAL.DE!
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DEADLINE WARNING!
Die Deadline für das SAMSAS-TRAUM-Collectors-Set rückt unaufhaltsam näher! Wenn du es noch sichern willst, bleibt dir nicht mehr viel Zeit. Jetzt handeln, bevor es zu spät ist! 🔥
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#LastChance #DontMissOut #SamsasTraum #CollectorsEdition
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